Wettstrategien, Einzelwette gegen Kombinationswette, Money Management – Alles Wissenswerte

Posted on by Ronny Schneider | 3914 Aufrufe

Mit heutigem Artikel möchte ich vor allem wieder etwas tiefer in die Welt der Wetten eintauchen. Dabei werde ich vor allem auf Begrifflichkeiten wie Wettstrategien, Einzelwette, Kombinationswetten und Money Management eingehen.

Wettstrategien

Wer hat es nicht schon einmal im Internet oder von Freunden gehört. Die perfekte Wettstrategie ermöglicht jeden Gewinn. Doch diese Aussage ist nicht ganz korrekt. Eine gute Strategie ermöglicht das Verbessern der Chance einen Gewinn zu erzielen. Doch darf dabei nie vergessen werden, dass Wetten immer noch eine Art von Zufallsspiel (Neuerdings ja nicht mehr Glücksspiel als solches!) ist. Denn das Ergebnis der einzelnen Wette hängt immer noch davon ab, wie ein Spieler oder eine Mannschaft spielt. Dabei treten immer wieder unvorhersehbare Ereignisse auf. Ob nun rote Karten, Verletzungen, Einwirkungen von Fans, Einwirkungen vom Wetten oder andere Möglichkeiten an die vielleicht sogar ich gerade nicht denke, oder gar nicht erst denke würde. Bei der Auswahl der Wetten und somit auch der Auswahl des Einsatzes sollte immer bedacht zu Werke gegangen werden. Denn was nützt es all sein Geld auf eine Wette zu setzen und dann verliert man, unabhängig davon, ob vorher die Statistiken analysiert worden sind oder nicht.

Money Management ist neben Statistiken analysieren die halbe Miete

Mit einem guten Geld-Management kann man einiges heraus holen. Es gibt dabei verschiedene Denkansätze von diversen Personen. Einige schwören darauf Wetten abzuschließen mit einem bestimmten Kontoguthaben. Von diesem Guthaben wird pro Wette eine bestimmte Prozentzahl als Einsatz genommen. In der Regel tendieren die meisten professionellen Spieler zwischen 5 und 20 %, jedoch eher weniger. Der Clou ist dann mehr Wetten zu gewinnen als zu verlieren und somit einen Überschuss aufzubauen. An dieser Stelle teilen sich dann die Meinungen. Es gibt zwei Möglichkeiten weiter zu verfahren. Auf der einen Seite kann man statisch bei diesen Beträgen bleiben und immer wieder denselben Geldbetrag wo Wette investieren. Andererseits ist es aber auch möglich den Einsatz an das Gesamtvermögen pro Wette anzupassen.

Beispiel Variante 1:

Wir zahlen pro Wette 20 Euro als Einsatz ein. Geht man also der Einfach halber von einer immer gleichbleibenden Quote von 2,0 aus und von 100 Spielen, wovon 60 gewonnen und 40 verloren worden sind, dann erhält man einen Gesamteinsatz von 2.000 Euro aus. Der Gesamtverlust beträgt 40 x 20 Euro = 800 Euro. Dementsprechend sind 1.200 Euro Einsatz erhalten geblieben. Dazu kommt der Rohgewinn von 20 x 60 = 1.200 Euro, womit ein Guthaben von 2.400 Euro erzielt wird. Der Rohgewinn beträgt also 400 Euro. Man könnte nun theoretisch überlegen den Einsatz um ein paar Prozent zu steigern. Nehmen wir an wir setzen nun keine 20 Euro mehr sondern 30 Euro. Dann könnten wir den Gewinn damit deutlich erhöhen. Aber Beispiel Variante 2 zeigt warum das auch riskant sein kann.

Beispiel Variante 2:

Wir gehen nun von weiteren 100 Wetten aus, wovon wir nun 45 Gewinnen und 55 Verlieren. Da Glücksstränen und Pechstränen Gang und Gebe sind, gehen wir nun davon aus, dass wir 45 in Folge gewinnen und dann 55 in Folge verlieren. Das heißt wir setzen in den ersten 45 Wetten 30 Euro pro Wette auf eine 2,0 Quote. Damit erhalten wir 45 x 30 = 1.350 Euro und haben ein Gesamtvermögen von 2.400 + 1.350 = 3.750. Die nächsten 55 Wetten verlieren wir dann 30 Euro. Dementsprechend verlieren wir also 55 x 30 = 1.650 Euro. Wir haben damit also einen Gesamtguthaben von 3.750 – 1.650 =2.100 Euro. Hätten wir allerdings weiterhin nur 20 Euro gesetzt sähe der Verlauf anders aus: 45 x 20 = 900 Euro Gewinn, 55 x 20 = 1.100 Euro Verlust. Das Gesamtwettguthaben entspräche also 2.400 + 900 – 1.100 Euro = 2.200 Euro. Im Endeffekt hätten wir nun also einen Gewinn von 100 Euro mehr. Das hört sich auf den ersten Blick nicht sehr hoch an. Aber 100 Euro sind für manchen Spieler sehr viel Geld.

Einzelwette gegen Kombinationswette

Die Wettanbieter locken oftmals mit großen Kombinationswetten, da hier vor allem die Gewinnchance um einiges höher ist. Aber auch die Wahrscheinlichkeit eines Sieges ist dementsprechend viel viel niedriger. Natürlich sieht es sehr schön aus, wenn man sieht, man kann aus 5 Euro Einsatz zum Beispiel 200 Euro Gewinn machen. Aber bedenkt bei der Auswahl immer, dass jeder Faktor bei einer Wette den Ausgang entscheidend beeinflussen kann. Statistisch beschrieben kann man sagen, wenn ich eine Wette eingehe mit einem Spiel, dann habe ich wenn es hoch kommt eine 50:50 Chance. Wenn ich nun aber ein weiteres Ereignis mit 50:50 hinzufüge in Kombination, dann muss ich diese beiden Wahrscheinlichkeiten zusammenrechnen. Im Endeffekt muss ich also 1/2 x 1/2 nehmen. Ich habe also nur noch eine Chance von 25 %. Hierbei habe ich noch nicht einmal die verschiedenen Gewichtungen von Umwelteinflüssen oder gar 3-Weg-Wetten berücksichtigt. Diese verschlechtern das Ergebnis natürlich um einiges.

Im Vorteil ist man also immer mit Einzelwetten, zumal dort auch die besten Quoten von diversen Wettanbietern genutzt werden können. Wenn immer möglich sollten also Kombinationswetten vermieden werden, so verlockend diese auch aussehen mögen! Ich hoffe ich konnte einigen Usern mit diesem Artikel die Augen über Kombinationswetten öffnen. Geht lieber auf Einzelwetten und analysiert die Spiele. Hände weg vor allem von 3-Weg-Wetten. Das Ergebnis ist meistens sehr wage einzuschätzen. Wer Fussball mag, kann als Alternative Over / Under Wetten versuchen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit 50:50. Gestern zum Beispiel hätte man gut auf Schalke 04 gegen Borussia Dortmund over 2,5 zur Quote von 1,92 wetten können. Im Revierderby fallen immer sehr viele Tore das hat sich eingebürgert. Ich glaube die letzten 8 Partien von 10 sind immer mit mehr als 2 Toren ausgegangen, so auch gestern beim 1:3 Sieg von Dortmund.

One Response to Wettstrategien, Einzelwette gegen Kombinationswette, Money Management – Alles Wissenswerte

  1. Ronny says:

    Es ist schon ein Unterschied, ob man nun viel oder wenig Geld einsetzt pro Ereignis meiner Meinung nach.

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