Damit das Spiel nicht zur Sucht wird

Posted on by Ronny Schneider | 1956 Aufrufe

Eine Wette kann das Fußballspiel wesentlich interessanter machen und für einen angenehmen Nervenkitzel sorgen. Wenn man dann auch noch eine Kleinigkeit gewinnt und vielleicht das nächste Bier in der Sportsbar mit einem Gewinn bezahlen kann, ist das generell eine feine Sache. Allerdings ist darauf zu achten, dass das vergnügliche Spiel nicht am Ende doch noch zu einem Alptraum wird. Damit es gar nicht so weit kommen kann, geben wir hier ein paar Tipps zur Prävention.

Tipps zur Spielsuchtprävention

Heute ist es ein Leichtes, sein Geld im Internet auf seine bevorzugte Mannschaft zu setzen und live den Spielverlauf zu verfolgen. Was viele gar nicht wissen: Die meisten Online-Portale bieten mittlerweile auch Hilfen zur Spielsuchtprävention an. Eine Limitierung und/oder ein sogenanntes Sperrsystem, das einen zu hohen Einsatz oder Verlust verhindert, können ein guter Anfang sein. Auf diese Weise wird vermieden, dass man von der Gewinn- in die Verlustphase rutscht. Dieser Übergang ist meistens so schleichend, dass die meisten sich dieser Veränderung gar nicht gewahr werden. Durch kleinere Gewinne wird eine Euphorie entfacht, die so realitätsfern wie nur irgendwas ist. Man beginnt, vom ganz großen Gewinn zu träumen und setzt sein Geld wesentlich risikoreicher ein.

Die Verluste, die man auf diese Weise zwangsläufig macht, werden anschließend bagatellisiert und anstatt mit dem Spielen an dieser Stelle aufzuhören, werden immer nur größere Summen gesetzt, um den Verlust möglichst auf einen Schlag auszugleichen. Dann erreicht man irgendwann den „Point of no Return“. Kommt man nämlich erst einmal in das dritte und letzte Stadium, die sogenannte Verzweiflungsphase, ist eine Abkehr eigentlich nur noch mit externer Hilfe möglich. Schulden werden zu spät oder einfach gar nicht mehr beglichen, Freunde und Familienangehörige werden vernachlässigt und schlussendlich gipfelt alles in einer ausgewachsenen Depression, die im schlimmsten Falle auch mit suizidalen Tendenzen einhergeht. Wie also verhindert man diese beispiellose Talfahrt? Am besten ist es, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt, wenn das Spielen gerade anfängt, Spaß zu machen. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man nicht täglich spielen muss, um als süchtig zu gelten! Pathologische Spieler können auch nur einmal in der Woche spielen, doch wenn sie dem Drang nicht mehr widerstehen können, wider besseres Wissen spielen und das Leben durch die Wettleidenschaft beeinflusst wird, ist das völlig belanglos.

Selbstbeherrschung und Kontrolle

Einerseits sollte man immer seine Finanzen im Auge behalten und niemals versuchen, größere Verluste mit weiteren Spielen auszugleichen. Wird das Spielen zu einem inneren Drang, sollte man sich zwingen, mal ein paar Wochen nichts zu setzen.

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