Das ganz große Geld verdienen mit Sportwetten (Teil 2)

Posted on by Ronny Schneider | 2495 Aufrufe

Gestern hatte ich bereits einen Artikel zum Thema Geld verdienen mit Sportwetten geschrieben, in dem ich einige Grundregeln die ich mir über die Jahre angeeignet habe beschrieben habe. Nun möchte ich mich dem wichtigsten Thema beim Geld verdienen mit professionellen Wetten widmen: Das Geldmanagement. Wie sollte ein Spieler – der versucht langfristig mit Wetten sein Geld zu verdienen -, sich sein Wettguthaben einteilen? Im Prinzip gilt es hier verschiedene Grundgedanken beachten.

Was sollte beim Moneymanagement beachtet werden?

Zum Ersten darf natürlich niemals das gesamte Wettguthaben in eine einzige Wette gesetzt werden, das ist logisch. Denn wenn diese Wette verloren würde, dann wäre natürlich auch das gesamte Guthaben verspielt. Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden, weil wir mit unserem Wettguthaben langfristig Gewinne erzielen wollen.

Außerdem sollte der Spieler sich einen Anteil ausdenken, den er vom Wettkonto einsetzen kann. Sinn macht hier je nach Einzahlungsbetrag eine Summe zwischen 10 und 20 Prozent des Wettguthabens. Je weniger Startguthaben das Wettkonto aufweist, desto mehr Geld sollte bzw. müsste eingesetzt werden pro Wette. Dennoch darf man nicht vergessen, dass ein professioneller Spieler natürlich mit sehr geringen Quoten arbeitet und der Einsatz dementsprechend hoch sein sollte. Ich denke hier sollte der Einzahlungsbetrag mindestens 100 Euro betragen. An dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass zum Beispiel alle Neukunden von Bet-at-Home einen Einzahlungsbonus erhalten. Mit 100 Euro Einzahlungsbetrag kann man so weitere 100 Euro erhalten und hätte dann dementsprechend 200 Euro als Wettguthaben zur Verfügung, was durchaus schon einmal ein Anfang sein kann, um sich ein gewisses Grundkapital aufzubauen.

Der Gewinn aus den Wetten sollte allerdings auch nur in gewissen Maßen wiederverwertet werden. Das kommt ganz auf das Ziel an, dass man als Spieler hat. Es kann auch Sinn machen, den hälftigen Betrag vom Gewinn immer auszuzahlen. Der Nachteil daran wäre, dass wenn eine Wette verloren geht, die Auszahlungen das Guthaben auf dem Wettkonto natürlich um einiges geschmälert hat. Andererseits hat es aber auch den Vorteil, dass ein Gewinn gewährleistet ist. Das muss denke ich jeder Spieler für sich selbst entscheiden, wie er hier an die Sache heran gehen möchte.

Ein Beispiel für Moneymanagement:

Auf dem Wettkonto befinden sich 200 Euro. Das Wettgesamtguthaben beträgt also 200 Euro.

Im Moment sind die 200 Euro verbucht in folgender Weise:

1. Das Rücklagenkonto: 200 Euro
2. Das Gewinnauszahlungskonto: 0 Euro
3. Das Wetteinsatzkonto: 0 Euro

Nun sollten oben genannte Regeln zum Einsatz kommen um eine geeignete Wette zu finden.

In unserem Beispiel setzen Sie sich als Wettlimit 50,00 Euro zu einer Wette mit der Quote von 1,15.

Nach Abschluss der Wette sehen Ihre imaginären Konten also wie folgt aus:

1. Das Rücklagenkonto: 150 Euro
2. Das Gewinnauszahlungskonto: 0 Euro
3. Das Wetteinsatzkonto: 50 Euro

Nun gibt es 2 Unterscheidungsmethoden:

1. Die Wette geht auf

Die Quote der Wette beträgt 1,15 sodass Sie im Falle eines Gewinnes 57,50 Euro erhalten. Abzüglich des Einsatzes von 50,00 Euro erhalten Sie einen Rohgewinn von 7,50 Euro. Dieser Gewinn wird nun von Ihnen aufgeteilt. 50 % (3,40 Euro) gehen an Ihr Rücklagenkonto und die anderen 50 % an Ihr Gewinnauszahlungskonto. Dabei kann die Quote natürlich selbst definiert werden. Wer mehr riskiert zahlt mehr aus z. B. 70 %. Wer einen großen Rückhalt erwirtschaften möchte, sollte eher weniger Geld in das Gewinnauszahlungskonto investieren – so um die 20 %.

In meinem Beispiel gehe ich nun von 50 % aus. Die Konten sehen nun wie folgt aus.

1. Das Rücklagenkonto: 203,90 Euro
2. Das Gewinnauszahlungskonto: 3,90 Euro
3. Das Wetteinsatzkonto: 0 Euro

Wie man gut erkennen kann ist sowohl der 50%ige Rohgewinn als auch der Einsatz der Wette nun im Rücklagenkonto eingeflossen, sodass nunmehr 203,90 Euro Guthaben sind. Die andere Hälfte des Rohgewinnes ist in das Gewinnauszahlungskonto eingeflossen. Das Wetteinsatzkonto beträgt wieder 0 Euro, da die Wette abgeschlossen wurde.

2. Die Wette wird verloren

Wenn Ihre Wette nicht aufgeht, dann wirft das das Modell über den Haufen. Es muss neu geplant werden. Die Konten sehen sodann wie folgt aus:

1. Das Rücklagenkonto: 150 Euro
2. Das Gewinnauszahlungskonto: 0 Euro
3. Das Wetteinsatzkonto: 0 Euro

Die Wettlimits ändern sich nun erneut. Sie haben nur noch 150 Euro zur Verfügung. Daher sind die maximalen Einlagen für eine Wette gesunken auf etwa 35,00 Euro.

Das Prozedere beginnt erneut. Nur ist der Wetteinsatz nur 35 Euro.

Die Wetten sollten nun aber nicht ganz so risikoreich gewählt werden. Es sollte versucht werden, den Verlust auszugleichen. Sie haben 50,00 Euro verloren. Der Ausgleichsplan sollte nun über 2-3 Stationen gehen. Sie wählen dazu einfache Wetten zu sehr geringen Quoten.

Nehmen wir als Beispiel Sie setzen 35,00 Euro in eine Wette mit der Quote 1,10 in 3er Kombination. Bei Gewinn erhalten Sie aus der Wette einen Gesamtgewinn von 46,66 Euro. Abzüglich des Einsatzes von 35,00 Euro erhalten Sie also einen Rohgewinn von 11,55 Euro. Die Konten sehen nun wie folgt aus:

1. Das Rücklagenkonto: 155,80 Euro
2. Das Gewinnauszahlungskonto: 5,75 Euro
3. Das Wetteinsatzkonto: 0 Euro

Sollte die Wette jedoch erneut verlieren, müssen die Limits wieder neu gesetzt werden.

Ich hoffe ich konnte damit einen groben Überblick über ein gutes Moneymanagement geben. Im nächsten Artikel dieser Serie, werde ich dann gezielt auf bestimmte Wettevents eingehen und versuchen anhand dieser Wetten mit Ihnen zusammen ein Grundkapital aufzubauen. Über Feedback würde ich mich natürlich sehr freuen.

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