Sportwetten – Martingalespiel eine sichere Strategie?

Posted on by Ronny Schneider | 2419 Aufrufe

Heute soll es mal wieder ein etwas allgemeiner gehaltener Artikel zum Thema Sportwetten sein. Aus diesem Grund habe ich mich ein wenig mit diversen Strategien beschäftigt. Der Fachbegriff Martingalespiel ist bestimmt dem einen oder anderen kein Begriff. Dabei handelt es sich um eine Strategie beim Glücksspiel die sich bereits im 18. Jahrhundert durchgesetzt hat. Bei einem Verlust wird dabei ein höherer Betrag eingesetzt, um den Verlust wieder ausgleichen zu können.

Martingalespiel wird eigentlich im Casinospiel genutzt

Viele selbsternannte „Experten“ sehen in dieser Strategie die einzige, um in Casinospielen einen langfristigen Gewinn zu erzielen. Der Nachteil dieses Systems ist der sehr hohe zu erbringende Einsatz, um auch bei mehreren Verlusten noch den ursprünglichen Einsatz wieder zu erlangen. Wie beschrieben, ist es eine Möglichkeit hauptsächlich beim Roulette, um erfolgreich auf rot / schwarz zu setzen.

Martingalespiel auch bei Sportwetten nutzbar?

Doch was in der Casinowelt vielleicht nicht sehr angebracht ist, könnte im Bereich der Sportwetten eventuell zu einem Erfolg führen. Insofern müsste der Spieler immer ein Ereignis finden, dass eine Mindestquote von 2,0 aufweisen kann. Nur so kann auch der Verlust wieder vollständig ausgeglichen werden. Alles was in der Quote über den 2,0 liegt, wäre sogar noch besser, da der Anfangsverlust nicht nur komplett wieder eingespielt wird, sondern zugleich auch noch ein Gewinn erzielt werden kann.

Das Unentschieden System Spiel

Eine Möglichkeit wäre bei diesem Maringalespiel auf ein Unentschieden zu setzen. Das Unentschieden ist gerade zu prädestiniert, weil die Quote hier im Normalfall immer über 2,0 liegt, in den meisten Fällen sogar über 3,0. Es wäre also denkbar, dass man das System auch bei den Sportwetten anwenden kann.

Nehmen wir zum Beispiel die Deutsche Bundesliga. Der Spieler wähle sich einen Verein aus, der in der Liga nicht gerade weit oben angesiedelt ist. Zum Beispiel einen Aufsteiger. Hier setzt man nun auf Spieltag 1 auf Unentschieden. Wenn dies eintritt, hat man einen Gewinn erzielt und wiederholt die Wette am 2. Spieltag. Dabei kann man natürlich auch auf ein Auswärtssieg setzen, weil dort auch die Quote oftmals über 2,0 ist. Sollte man diese Sportwette dann allerdings verlieren, müsste man den doppelten Einsatz am 3. Spieltag einsetzen. So erzielt der Spieler langfristig einen Gewinn.

Es sollte aber immer noch dringend beachtet werden, dass es auch sein kann, dass der Spieler 5 Tipps daneben liegt. Der Spieler benötigt daher eine größere Summe auf dem Wettkonto. Denn wenn er zum Beispiel 1 Euro einsetzt für Sportwette 1, dann müsste er 2 Euro für die Sportwette 2 einsetzen, 4 Euro für Sportwette 3, 8 Euro für Sportwette 4 und bereits 16 Euro für Sportwette 5. Nehmen wir an mit Sportwette 6 würde der Gewinn einsetzen, dann hätte der Spieler, um keinen Verlust zu machen bereits folgende Beträge eingesetzt:

Sportwette 1 = 1 Euro
Sportwette 2 = 2 Euro
Sportwette 3 = 4 Euro
Sportwette 4 = 8 Euro
Sportwette 5 = 16 Euro
Sportwette 6 = 32 Euro
Insgesamt = 63 Euro

Fazit:

Mit entsprechendem Startkapital für dieses System, kann langfristig wohl ein guter Gewinn erzielt werden. Dabei muss der Spieler allerdings auf den Sportwetten Anbieter vertrauen. Denn wenn dieser merkt, dass der Spieler hohe Einsätze nutzt, um das Geld wiederzubekommen, wird er vielleicht darüber nachdenken, den Spieler zu limitieren. In diesem Fall wäre es also für den Spieler unmöglich seine Beträge wieder zu erlangen. Es ist also festzustellen, dass sich diese Sportwetten Strategie nicht sonderlich eignet, um Geld zu verdienen, es sei denn der Verlust wird mit den ersten Sportwetten wieder wettgemacht.

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